Über mich

5 Fragen an Zoë D. Lorek

Ausbilderin, Yogalehrperson, Bewegungsfachfrau.

 

Warum bist du Yogalehrerin geworden?

Ich habe 1986 die 3jährige Vollzeit Ausbildung zur Bewegungspädagogin abgeschlossen und habe diverse Bewegungsangebote unterrichtet. Mich hat es sehr schnell in die Yoga Ausbildung im Sivananda Ashram in Neyyar Dam (Kerala, Indien) gezogen. Dort habe ich 3 Monate verbracht und das Teacher Training absolviert. Das Leben im Ashram war sehr strukturiert und durchorganisiert. Ich wusste schon zu diesem Zeitpunkt, dass ich Yoga in einer angepassten Version unterrichten werde, nur schon weil ich eine Frau war und meine Gurus alles Männer waren. Des weiteren war mir schon früh klar, dass ich die erlernten Hatha Yoga Übungen an die westlichen Bedingungen anpassen werde.

 

Wie lange unterrichtest du schon Yoga?

Nach meiner Ausbildung habe ich erst mal nur Tanz unterrichtet und nach und nach einige Yoga Übungen integriert. Ich habe gemerkt, dass die Kursteilnehmenden dies sehr schätzen. Seit 1985 unterrichte ich Tanz und Bewegung, Ich fühlte mich nach der Ausbildung 1987 noch nicht reif genug, um sofort als Yogalehrerin zu beginnen. Dies hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Ungefähr 2003 habe ich dann mit 1 Lektion pro Woche angefangen, Yoga zu unterrichten.  Daraus wurden dann bald 2 Kurse und später folgten weitere. 2015 habe ich mein eigenes Yogastudio in Pfäffikon ZH eröffnet.

 

Was hast du sonst noch für Ausbildungen gemacht?

Meine erste Ausbildung ist das Handelsdiplom, das mir heute gute Grundlagen für die Geschäftsführung gibt. Es folgte die Bewegungspädagogik Ausbildung, Psychomotoriktherapie, Ausbilderin (SVEB II), nebst vielen Weiterbildungen wie z.B.  birthcare und spinecare, Bewegungsanalyse, ZRM etc.

 

Kennst du selber auch stressige Situationen?

Stressauslösende Situationen kenne ich aus eigener Erfahrung sehr gut. Obwohl mein Leben sehr vom Glück begleitet ist, habe ich auch schwierige Situationen meistern müssen. Erst in der Krise zeigt sich, ob das Gelernte umgesetzt werden kann. Ich habe mich aus jeder Krise und jedem Schicksalsschlag entwickelt und bin zu dem Menschen geworden, der ich heute bin. Auf meinem Lebensweg habe ich mich deswegen intensiver mit der Entstehung von Stress befasst.

 

Was ist dir ausser Yoga sonst noch wichtig?

Jeder Mensch hat das Recht glücklich zu sein. Das ist meine Motivation. Denn wer glücklich ist, trägt zum Glück der Gesellschaft bei. Ich betrachte mich als Impulsgeberin für die Entdeckung des Lebensglücks. Da ich ein bewegungsfreudiger Mensch bin, mache ich das über die Bewegung und den Atem. Es ist mir wichtig, dass der Umgang mit dem Körper, den Gedanken und den Gefühlen achtsam und respektvoll geschieht.

 

Foto: A. Brutsche ©